DKP Rosenheim - Aktuelles

Tiefgreifende Umgestaltungen durch „Industrie 4.0“

UZ - Zeitung der DKP

20.9.2015 - Am 8. September sprach Uwe Fritsch auf einer Veranstaltung des DGB-Stadtverbands Freiburg und der IG Metall Freiburg zum Thema: „Was bringt uns Industrie 4.0? – Herausforderungen für Betriebsräte". Wir nutzten diesen Anlass für das nachfolgende Gespräch.

Uwe Fritsch ist Betriebsratsvorsitzender bei VW Braunschweig und Mitglied des Parteivorstandes der DKP

Bernd Wagner: Industrie 4.0 wird auch als „Vierte Industrielle Revolution" bezeichnet. Was sind die Merkmale dieser Umgestaltung, die den Begriff „Revolution" begründen können?

Uwe Fritsch: Zur Erinnerung: Die erste industrielle Revolution war die Einführung mechanischer Produktionsanlagen mit Hilfe von Wasser- und Dampfkraft; die zweite war die Einführung arbeitsteiliger Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie; die dritte war gekennzeichnet durch den Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion.

Einschneidende technische Entwicklungen charakterisieren die vorangegangenen industriellen Revolutionen. Insofern ist es berechtigt, bei Industrie 4.0 von einer vierten industriellen Revolution zu sprechen, die einen ebenso gravierenden Grad der Komplexität darstellt wie die vorangegangenen. Diese neue Stufe wird in fernerer Zukunft etwa mit „Vernetzung aller Lebensbereiche durch umfassende Digitalisierung" beschrieben werden.

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Die »Zwei plus vier«-Verhandlungen: Milliardenpoker um die Ausdehnung der NATO und um die Souveränität der BRD

Junge Welt

20.9.2015 -  Am 12. September 1990 trafen sich die Außenminister der UdSSR, Frankreichs, Großbritanniens und der USA, d. h. die Vertreter der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges sowie die Außenminister der BRD und der DDR im renommierten Moskauer Hotel »Oktober«. Die Bedeutung der Veranstaltung unterstreichend war auch das sowjetische Staatsoberhaupt Michail Gorbatschow anwesend. Die Außenminister unterzeichneten ein Abkommen mit einem wenig aussagekräftigen Namen: »Vertrag über ...

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Referat des Kreisvorstandes zur Kreisdelegiertenkonferenz der DKP München

Kreisdelegiertenkonferenz der DKP München 25.4.2015

Inhalt:

  • TTIP verhindern
  • Flüchtlinge schützen
  • Rechtspopulismus
  • Solidarität mit Griechenland
  • Parteientwicklung - 21. Parteitag
  • Unsere Position zu
    • Marxismus-Leninismus
    • Diktatur des Proletariats
    • Demokratischen Zentralismus
  • Wie weiter in München
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Entwicklung der Produktivkräfte und Arbeiterklasse heute

Theorie ohne Praxis und Praxis ohne Theorie erklärt nichts

Von Uwe Fritsch

UZ - Zeitung der DKP , 13.3.2015

Für mich bilden Theorie und Praxis eine Einheit. Meine persönliche Praxis allerdings ist weniger von Wissenschaft und Theorie als von praktischer Beobachtung und dem Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen geprägt. Die daraus resultierenden Erfahrungen gleiche ich mit der Theorie ab und versuche daraus Schlussfolgerungen für die Praxis zu ziehen.

Theoriebildung ohne Praxis und Praxis ohne Th...

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Produktivkraftentwicklung und Arbeiterklasse

Eine Frage von politisch-strategischer wie unmittelbar praktischer Bedeutung

Von Nina Hager

UZ - Zeitung der DKP , 13.3.2015

Im Leitantrag des Parteivorstandes steht am Anfang zur Kennzeichnung der gegenwärtigen Situation unter anderem der Satz „Wir erleben zugleich rasante Entwicklungen der Produktivkräfte (PK), die neue Veränderungen in der Klassen- und Sozialstruktur zur Folge haben." Leider wird das im Weiteren nicht ausgeführt.

In Vorarbeit auf das DKP-Programm von 1978 – stärker vielleicht noch...

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