DKP Penzberg - Aktuelles

Gedenkfeier anlässlich der Penzberger Mordnacht

Gedenkfeier anlässlich der Penzberger Mordnacht

Sa, 28.4., 18 Uhr:  Gedenkfeier anlässlich der Penzberger Mordnacht Friedhof Penzberg, anschließend voraussichtlich Veranstaltung der Penzberger Musikschule

"ABC der Schulden- und Finanzkrise" ist nachgedruckt und wieder verfügbar

"Wer die Begriffe der Alchimie der Finanzmärkte nicht kennt, wird 2012 noch weniger als zuvor durchblicken.
Das ISW legt mit seinem ABC der Schulden- und Finanzkrise eine Entschlüsselung von über 70 der meistgebrauchten und wichtigsten Stichworte zur Entscheidungsphase der Finanzkrise vor – von Aktie über Derivate und Rettungsfonds bis Zahlungsausfall und Zocken. »Bad Bank« wird am Beispiel der Hypo Real Estate illustriert, die vom Staat über 100 Milliarden Euro an Beihilfen und Garantien erhielt, und dann ...... .
Einige Wochen nach der ISW Publikation hat auch der Spiegel sein ABC der Finanzkrise veröffentlicht, von Ackermann bis Zukunft. Der Unterschied ist gewaltig, .... " (aus Volksstimme)

isw-report 87, "ABC der Schulden- und Finanzkrise, Dezember 2011, 40 Seiten,

4,00 Euro zzgl. Versand. Zu beziehen bei

email: isw_muenchen@t-online.de

Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!

Kein Frieden mit der NATO - Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!Mehr als 90 Initiativen, Gruppen und Organisationen aus München und anderen Städten der Bundesrepublik haben inzwischen den Aufruf zu den Protesten gegen die bevorstehende NATO-Kriegstagung unterzeichnet und beteiligen sich an der Mobilisierung für die Großdemonstration am 4. Februar.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören vor allem Gruppen aus der Friedens- und Antikriegsbewegung, zahlreiche Initiativen aus der sozialen und ökologischen Bewegung, antirassistische und Dritte-Welt-Gruppen, sowie antikapitalistische Organisationen und Parteien.

Samstag, den 4. Februar, 13 Uhr
Auftakt am Stachus
Demonstration gegen die NATO Kriegstagung
Abschlußkundgebung am Marienplatz
Die DKP München ruft zur Teilnahme auf. Die DKP stellt das Thema Rüstungsexporte ins Zentrum ihres Beitrages.
Bereits am Freitag, 3. Februar, 19.00 Uhr, findet in der Kongresshalle Alte Messe das Internationale Forum der Münchner Friedenskonferenz statt.

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Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden

Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden

Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: [...]

Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!

(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,

in großer Sorge wenden wir uns heute an Sie. Antisemitische, rassistische und neofaschist-ische Ideologie und Praxis finden Akzeptanz bis in die Mitte der Gesellschaft. Sie, die Regie­renden, tragen Mitverantwortung an den "deutschen Zuständen" heute, an der Ökonomisie­rung des Denkens, an der Entsolidarisierung der Gesellschaft, und, daraus folgend, an der sozialen Spaltung, die Ängste schürt. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben heute wieder Konjunktur in Deutschland.

1. In Zeiten, in denen hierzulande mindestens zehn Menschen von einer rechten Terrorbande ermordet wurden, weil sie türkische und griechische Namen trugen und mindestens 13 Jahre lang der "nationalsozialistische Untergrund"/NSU unter den offensichtlich rechts zugedrück­ten Augen der Polizei, der Justiz und des Verfassungsschutzes wütete,

2. in Zeiten, da 182 Tote durch Gewalt von Nazis und Neonazis in den vergangenen 20 Jahren von den Regierenden scheinbar übersehen wurden, obwohl doch Ausstellungen wie „Opfer rechter Gewalt" seit Jahren vielerorts gezeigt wurden, einschlägige Websites und Foren mit unendlicher Mühe von NGOs, Bürgerinitiativen und Opferverbänden ganz öffentlich zugänglich waren und sind,

3. in Zeiten, in denen selbst im Winter Menschen schon wieder nachts aus dem Schlaf gerissen und abgeschoben werden, Bürgerkriegsflüchtlinge, Roma, Familien mit Kindern, Alte und Kranke in elende Zustände gewaltsam verbracht werden, obwohl auch Überlebende des Holocaust, die im Exil Zuflucht fanden, immer wieder das Bleiberecht anmahnen,

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