DKP München - Aktuelles

Rettet die Kommunen

Rettet die Kommunen28.07.10: Die Finanzen der Kommunen und Städte befinden sich im freien Fall. Die Handlungsfähigkeit der Kommunen und die kommunale Selbstverwaltung wird immer weiter ausgehölt. Michael Gerber, DKP-Stadtrat in Bottrop, fordert die Streichung aller kommunalen Schulden. Der Münchner Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) ruft für breite gesellschaftliche Bündnisse zur Rettung der Handlungsfähigkeit der Kommunen auf.
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Ein heißes Fest der Solidarität

Ein heißes Fest der Solidarität

11.07.10: Schattenplätze waren gefragt beim traditionellen Fest der Solidarität, das seit vielen Jahren von vielen Organisationen der politischen Linken in München veranstaltet wird.
Freunde und Genossen der FG-Cuba, Venezuela-Avanza, von der Initiative Free Gaza, Kurdische Aktivisten hatten ebenso zu dem Fest aufgerufen wie das Ökumenische Büro, Freidenker, DKP, SDAJ, die Partei Die Linke, attac und viele andere.
Bei den heißen Temperaturen, war der schattige Biergarten des Festes oft stärker frequentiert, als der linke Infomarkt, der Bücherbazar oder der Trödelmarkt, der wie immer erheblich zur Finanzierung des Festes beitrug.
Lieder der alten und neuen Arbeiterbewegung von der Gruppe "Roter Wecker", rhythmische lateinamerikanische Musik, Bluesrock und die anarchistischen Lieder von Pedro Soriano gestalteten ein Bühnenprogramm, das die wunderbare Atmosphäre des Festes bestimmte.
An den Informationsständen lagen die Unterschriftenlisten mit dem Appell für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus, DKP-Mitglieder sammelten Spenden für das Solidaritätsprojekt der DKP mit der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas zum Bau eines Rehabilitationszentrums für kriegstraumatisierte Kinder im Gaza-Streifen.
Renate Münder, Sprecherin der DKP München, wies in ihrer Rede vor allem auf die sozialen Probleme hin, die im Zusammenhang mit Krise und Sparprogramm auf die Beschäftigten zukommen und rief dazu auf mitzuhelfen, dass Konzernen und Regierung ein heißer Herbst bereitet wird, wie von Teilen der Gewerkschaften angekündigt.
Das jährliche Fest der Solidarität ist inzwischen das größte Fest der politischen Linken Münchens, das nur durch die vielen Helferinnen und Helfer möglich ist, denen hiermit noch einmal gedankt sei.

Fotos vom Fest der Solidarität 2010    

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DKP München bereitet Parteitag vor

DKP München bereitet Parteitag vor

Zur Zeit bereiten die Kreise und Bezirke der DKP den 19. Parteitag vor, der am 9. Und 10. Oktober in Frankfurt/Main stattfinden wird. Anträge werden formuliert, Delegierte gewählt, die politischen Anträge des Parteivorstands diskutiert. Am 3. Juli fand die Mitgliederversammlung der DKP München statt. In einer lebhaften und teilweise kontroversen Debatte wurden die Herausforderungen für die KommunistInnen diskutiert. Im einleitenden Referat an die Kreismitgliederversammlung heißt es: "Unser 19. Parteitag findet in einer außerordentlich spannenden Zeit statt. Im Antrag des PV an den Parteitag wird entwickelt, dass es sich bei der aktuellen Krise nicht nur um eine „normale“ zyklische Überproduktionskreise handelt, die mit einer Finanzkrise verbunden ist, sondern dass es sich „aller Wahrscheinlichkeit nach um eine »Übergangs- oder Große Krise«.“ handelt. Diese Phasen krisenhafter Restrukturierung des Kapitalismus können sich als Übergang zu einer neuen Periode kapitalistischer Entwicklung erweisen; sie können aber auch den
Boden für Alternativen zum Kapitalismus bereiten. Diese Zeiten sind Phasen gesellschaftlicher und politischer Instabilitäten. Weil sie mit einem Vertrauensverlust in die bisher führenden Parteien verbunden sind, sind mit diesen Krisenprozessen große Gefahren, aber auch Möglichkeiten verbunden. In diesen Krisen wächst die Gefahr für autoritäre Lösungen, aber es eröffnen sich auch Anknüpfungs- und Interventionsmöglichkeiten für alternative politische und gesellschaftliche Konzepte, für linke und kommunistische Politik.
" (siehe Anlage)

Die Münchner KommunistInnen wählten ihre fünf Delegierten (drei Frauen und zwei Männer) zum Parteitag und beschlossen einige Änderungsanträge zu den beiden Hauptanträgen des Parteivorstandes.

 

 

Historisches Seminar: „Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt"

 

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt und die Geheimverträge der Führung der KPdSU mit Nazideutschland führen bis heute zu unterschiedlichen Bewertungen.

Historisches Seminar in Kooperation mit der Gruppe ‚Arbeiterstimme‘

„Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt"
Prozesse, Dokumente, Fragen, Folgerungen

17. Juli 2010 von 14.30 -18 Uhr

Kulturladen Westend, Ligsalzstraße 44

Anmeldung erforderlich - über Heribert (8419238)

Ziel: Kennenlernen, Einschätzung der jeweiligen Positionen zum Thema, weiteres Vorgehen Referat und Dokumentenstudium:

- warum dieses Thema (Historie, Gegenwart, Zukunft)
- methodische Voraussetzungen - Anmerkungen, Fragestellungen, Bearbeitungsaspekte zu sechs Einzelprozessen:
i) die KI und die Litwinow-Politik (1935-1939)
ii) die Kontakte zwischen SU-Führung und Deutschland 01-08/1939
iii) die Verhandlungen zwischen SU und GB und F
iv) die Verträge der SU mit Deutschland 08/09 1939 und ihre Umsetzung
v) die offiziellen und inoffiziellen Erklärungen der SU zu den Verträgen
vi) die Strategie der SU-Führung

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