DKP Südbayern - Aktuelles

Schändung der KZ–Gedenkstätte Neuengamme

Schändung der KZ–Gedenkstätte Neuengamme

Wir dokumentieren die Presseerklärung der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR):



FIR empört über Schändung der KZ–Gedenkstätte Neuengamme
Hakenkreuzschmierereien und SS-Runen verunstalten seit Ostermontag die KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Wenige Tage vor den Veranstaltungen zum 65. Jahrestag der Befreiung des Lagers haben Neonazis sich diesen Ort der Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus, des Gedenkens an die weit über 40.000 Opfer der SS-Verbrecher für ihre Provokation ausgesucht.

Dies macht einmal mehr deutlich, dass die Erinnerung an das historische Geschehen mit einer Wachsamkeit gegenüber heutigen Tendenzen und Auftritten der extremen Rechten verbunden sein muss.

Im Namen unserer gut 60 Mitgliedsorganisationen in über 20 Ländern Europas und Israels möchten wir der KZ-Gedenkstätte und ihren Mitarbeitern sowie der „Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V" unsere tiefe Verbundenheit und Unterstützung im Handeln für die Gedenkarbeit und gegen Neofaschismus und Rassismus heute übermitteln.

Wir gehen davon aus, dass die Sicherheitsorgane alles in ihrer Macht stehende tun werden, um die Täter zu ergreifen und eine Wiederholung einer solchen Schändung zu verhindern.

Dr. Ulrich Schneider

Generalsekretär FIR

Hans Schneider verstorben

Am Samstag, 3. April, ist der Genosse Hans Schneider im Alter von 92 Jahren verstorben.
Hans war Mitbegründer der DKP, bis 1981 Bezirksvorsitzender der DKP in Südbayern und Mitglied des Parteivorstandes.
Wir trauern um einen Genossen, der seit 1949 der kommunistischen Bewegung angehörte, der als aktiver Gewerkschafter, als Mitbegründer der marxistischen Bildungsgemeinschaft "Oskar Maria Graf e.V." und der Marxistischen Arbeiterbildung (MAB) einen Teil des wissenschaftlichen Sozialismus in der Arbeiterbewegung verkörperte.
Hans war Mitaufrufer zur Volksbefragung  gegen die Remilitarisierung  und von 1951 bis 1953 Mitglied des Augsburger Friedenskommitees.
1954/55 war er Sekretär des Arbeitsausschusses der Nationalen Front für ein demokratisches Deutschland und wurde dafür wegen Rädelsführerschaft und Landesverrat 15 Monate inhaftiert.
Hans, der bis zum Schluß die poltische Entwicklungen aufmerksam verfolgte, war noch in den letzten Tages interessiert an den Berichten über die Vorbereitungen zum Augsburger Ostermarsch und verstarb am Samstag Abend.
Die DKP spricht den Familienangehörigen ihr Beileid aus und wird Hans ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Urnenbeisetzung und die damit verbundene Trauerfeier findet statt am Freitag, 11. Juni 2010 12:15 Uhr Augsburger Nordfriedhof

Befreiungsfeiern in den KZ-Gedenkstätten

Befreiungsfeiern in den KZ-Gedenkstätten

Buchenwald
Sonntag, 11. April 2010

13.30 Uhr ehemaliger Appellplatz

Zentrale Gedenkveranstaltung des Freistaates Thüringen und des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos

15.30 Uhr Gedenkstätte Buchenwald

Eröffnung einer Hörinstallation mit Berichten überlebender Buchenwald-Kinder

16.00 Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkveranstaltung am Jüdischen Mahnmal

Gedenken am Glockenturm

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50 Jahre Ostermarsch, ein runder und denkwürdiger Geburtstag!

50 Jahre Ostermarsch, ein runder und denkwürdiger Geburtstag!

Rede von Walter Listl (Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus) am 3. April 2010 Ostermarschauftakt München

Genaugenommen beginnt die Geschichte des OM schon vor 60 Jahren, 1950 als unter dem Eindruck des Atombombeneinsatzes in Hiroschima und Nagasaki durch die USA der Stockholmer Appell die Ächtung aller Atomwaffen forderte.

Darin hieß es:
„Wir sind der Ansicht, dass die Regierung, die als erste Atomwaffen gegen irgend ein Land einsetzt ein Verbrechen gegen die Menschheit begeht und als Kriegsverbrecher zu behandeln ist“
In der Folgezeit haben weltweit 500 Millionen Menschen diesem Stockholmer Appell zugestimmt.

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