DKP Allgäu - Aktuelles

Krankenhäuser - lebensgefährlich, aber rentabel

11.07.10: Dieser Tage mußten zwei städtische Kliniken in München ihren Betrieb einschränken, da erhebliche Hygienemängel in den Häusern auftraten. Leitende Angestellte wurden suspendiert, staatsanwaltliche Ermittlungen wurden eingeleitet. Hintergrund: Sterilisationsgut (OP-Bestecke u.ä.) wurden zur Sterilisierung an Privatfirmen übergeben und dort von unzureichend ausgebildetem Personal bearbeitet.
Wie die Faust auf's Auge paßt dazu:
ver.di Kempten kämpft derzeit gegen die Einführung eines neuen "Pflegekonzepts" an Kemptener Klinken, welches vorsieht, mehrjährig ausgebildetes, qualifiziertes Personal in großen Teilen zu ersetzen durch "Pflegehilfskräfte" mit 6-Wochen-Ausbildung. Hintergrund: der langjährige kaufmännische Geschäftsführer der Kemptener Kliniken wurde entlassen, weil diese im Vergleich zu den Häusern in Sonthofen, Oberstdorf und Immenstadt zu wenig Gewinn abwarfen. Die Kemptener Kliniken wurden nun statt bisher "teil-" nun "voll-integriert" in die Kliniken Oberallgäu und deren Geschäftsführer unterstellt.

Hannes Wader und Konstantin Wecker in Immenstadt

13.7.2010 Hannes Wader und Konstantin Wecker gastieren mit dem Programm "kein Ende in Sicht" um 20 Uhr im Klostergarten in Immenstadt (bei Regen in der Hofgarten-Stadthalle)

http://www.wecker.de/termine.html

"Amicale des anciens de Kempten-Kottern"

Die ehemaligen Häftlinge Rene Glanino, Robert Fallut, Jean Matifas und Walter Bassey von der "Amicale des anciens de Kempten-Kottern" legten anläßlich des 65.Jahrestags der Befreiung des Außenlagers von Dachau an der Gedenktafel an der Allgäu-Halle Blumengebinde nieder. Diese Tafel(n) in deutscher und französischer Sprache sowie die gelegentlichen Gedenkveranstaltungen sind ausschließlich der "Amicale" zu danken.

Mai Kundgebung in Kempten

„Für die notwendigen Dinge müssen die Finanzen vorhanden sein, falls nicht, muß das System geändert werden“ (Kurt Eisner)

Mit diesen Worten beendete der „emeritierte“ bayerische DGB-Vorsitzende Fritz Schösser seine Rede. Auf der traditionellen Mai-Kundgebung vor den ver.di- und NGG- Geschäftsstellen auf der gesperrten Hirnbein-Straße in Kempten. (Carl Hirnbein führte im 19.Jahrhundert im Allgäu die Milchwirtschaft nach Schweizer Vorbild ein, nachdem die Flachs- und Leinwirtschaft im Desaster endete).
Zu Beginn seiner Rede führte Schösser aus: „Das kapitalistische System konnte die Bedürfnisse des Volkes nicht  erfüllen. Die Großkonzerne müssen vergesellschaftet werden!“. Das sei ihm nicht in den Kopf geschossen, nachdem er nicht mehr zum Vorsitz des DGB Bayern kandidiert habe. Das sei auch nicht aus dem Pogramm der  Linken. Und auch nicht aus einem demagogischen Seitenhieb von Seehofer. Sondern steht dies im Ahlener Programm der CDU von 1945 und sei heute so aktuell wie damals.

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