DKP Allgäu - Aktuelles

Gedenkstele KZ-Außenlager Langenwang bei Oberstdorf errichtet

Gedenkstele KZ-Außenlager Langenwang bei Oberstdorf errichtet

zum Gedenken an das Außenlager des KZ Dachau in Langenwang (zwischen Fischen und Oberstdorf gelegen) eine Stele errichtet und eingeweiht: www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/Immenstadt-Gegen-das-Vergessen;art2763,878141

 

Stolperstein für Willy Wirthgen (Kempten)

Stolperstein für Willy Wirthgen (Kempten)

Nunmehr wurde auch eines Vertreters des Kemptener Arbeiterwiderstands mit einem Stolperstein gedacht, nachdem kürzlich bereits 21 Opfer des Faschismus in Kempten mit einem solchen geehrt wurden:

www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kempten/Kempten-Gedenken-an-verfolgten-Gewerkschafter;art2760,833356

Obzwar seine hier dargestellte Biografie in Teilen von den mündlichen
Berichten alter KPD-Genossen abweicht (danach wurde er Anfang des Krieges zur Wehrmacht eingezogen und während eines Heimaturlaubs in Kempten wegen defäitistischer Äußerungen und Wehrkraftzersetzung festgenommen und zum Tode durch Enthaupten verurteilt; auch handelte es sich bei der von ihm illegal auf einer Berghütte produzierten Zeitung nicht "nur" um eine Erwerbslosenzeitschrift, sondern um die langjährige Kemptener KPD-Zeitung "Kemptner Mosaik"), geht mit dieser Ehrung ein lange gehegter Wunsch der politischen Linken in Kempten in Erfüllung.

Stolpersteine in Kempten verlegt

Stolpersteine in Kempten verlegt

18.07.10: Dieser Tage wurden in Kempten 21 Stolpersteine verlegt, überwiegend zur Erinnerung an ehemalige jüdische Mitbürger, deren Abtransport in den Tod kaum jemand berührte. Es waren ein Bankier, Viehhändler und andere Handelsunternehmer, die sich durchaus für das Wohl der Stadt (z.B. als Mitglied des Stadtrats) einsetzten. Es wurde auch einer Frau gedacht, die wegen Depressionen in die Nervenanstalt Kaufbeuren gebracht wurde und anschließend in Grafeneck ermordet wurde. Auch die im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 hingerichteten Alfred Kranzfelder und Franz Sperr, beides gebürtige Kemptener – an den  Marineoffizier Kranzfelder erinnert ein „Kranzfelderufer“ in Eckernförde – wurden durch Stolpersteine geehrt.

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Krankenhäuser - lebensgefährlich, aber rentabel

11.07.10: Dieser Tage mußten zwei städtische Kliniken in München ihren Betrieb einschränken, da erhebliche Hygienemängel in den Häusern auftraten. Leitende Angestellte wurden suspendiert, staatsanwaltliche Ermittlungen wurden eingeleitet. Hintergrund: Sterilisationsgut (OP-Bestecke u.ä.) wurden zur Sterilisierung an Privatfirmen übergeben und dort von unzureichend ausgebildetem Personal bearbeitet.
Wie die Faust auf's Auge paßt dazu:
ver.di Kempten kämpft derzeit gegen die Einführung eines neuen "Pflegekonzepts" an Kemptener Klinken, welches vorsieht, mehrjährig ausgebildetes, qualifiziertes Personal in großen Teilen zu ersetzen durch "Pflegehilfskräfte" mit 6-Wochen-Ausbildung. Hintergrund: der langjährige kaufmännische Geschäftsführer der Kemptener Kliniken wurde entlassen, weil diese im Vergleich zu den Häusern in Sonthofen, Oberstdorf und Immenstadt zu wenig Gewinn abwarfen. Die Kemptener Kliniken wurden nun statt bisher "teil-" nun "voll-integriert" in die Kliniken Oberallgäu und deren Geschäftsführer unterstellt.
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