DKP Allgäu - Aktuelles

Hungerlöhne bei Legoland

Hungerlöhne bei LegolandAus der UZ – Unsere Zeit - Sozialistische Wochenzeitung der DKP

Den Saisonstart des Freizeitparks Legoland in Günzburg begleitete die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit einer Kundgebung unter dem Motto „Betriebsräte schützen – Tarifverträge erkämpfen." Der Vorsitzende der NGG, Franz-Josef Möllenberg. forderte dabei ein grundsätzliches Umdenken der Geschäftsführung des Parks:

„Legoland ist zum kinderfreundlichsten Park in Deutschland gewählt worden. Vor allem deshalb, weil die dort beschäftigten Menschen tolle Arbeit leisten. Und das, obwohl Legoland eine Wahl zur Mitarbeiterfreundlichkeit haushoch verlieren würde. Die Geschäftsleitung weigert sich kategorisch, über einen Tarifvertrag zu verhandeln. Menschen werden zu Dumpinglöhnen unter 8,50 Euro die Stunde abgespeist und der demokratisch gewählte Vertreter der Beschäftigten, der Betriebsratsvorsitzende, massiv unter Druck gesetzt. Er soll sogar entlassen werden. Solche Nachrichten verderben den Gästen die Laune, das wird die Geschäftsführung früher oder später auch an den Einnahmen merken. Miemand amüsiert sich gerne, wo andere unter solchen Bedingungen schuften".

Es sei absurd, dass die Menschen, die hart arbeiten, um anderen eine schöne Zeit zu ermöglichen, selber nicht in der Lage seien, den Eintritt für sich und ihre Kinder zu bezahlen." Auf der Homepage von Legoland werden offene Stellen angeboten, das Einstiegsgehalt liegt bei acht Euro. Legoland wirbt mit Löhnen, von denen man nicht leben kann," so Möllenberg weiter. Legoland müsse grundlegend umdenken. Mit ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag würden die Beschäftigten lediglich verlangen, was andernorts völlig normal sei. Ein Tarifvertrag böte ein Mindestmaß an Sicherheit und Schutz, den man niemandem verweigern dürfe. „Der Kampf für einen Tarifvertrag und ordentliche Löhne lohnt sich und ist völlig berechtigt – sollte Legoland nicht einlenken, werden wir gemeinsam weitere Schritte einleiten." Dem von der Kündigung bedrohten Betriebsrat werde man weiter zur Seite stehen und ihn nach Kräften unterstützen.

So weit die UZ.
Weitere Berichte über die schon länger währenden Auseinandersetzungen, insbesondere über die Maßnahmen gegen den Betriebsratsvorsitzenden Nikolaus Lauter findet man im Internetauftritt der „Augsburger Allgemeinen Zeitung" www.augsburger-allgemeine.de, sowie in der Druckausgabe deren Tochterblatt „Allgäuer Zeitung" bzw, deren Bezahl-Internetausgabe.

Bild: Wikipedia

Kämpferischer Jahresauftakt im Unterallgäu: Streiks bei Coca-Cola und Helios-Kliniken

In den Helios-Reha-Kliniken in Bad Grönenbach (Kreis Unterallgäu) sind die Ärzte in einen unbefristeten Streik getreten:sie wollen gegflls. wochenlang streiken, um einen 17%-igen Lohnrückstand gegenüber vergleichbaren anderen Reha-Kliniken zu verringern. Mittlerweile sei es laut Dr. Reiner Eddeling schwierig, unter diesen Umständen Nachwuchs zu bekommen und es gibt laufende Kündigungen beim vorhandenen Personal. So wie er dies für den "Marburger Bund" feststellt und für einen Haustarifvertrag kämpft, betont dies die ver.di-Sekratärin für das Gesundheitswesen, Jutta Aumüller in Kempten, seit langem. Die Privatisierung des Gesundheitswesens bedrängt Pflegepersonal wie Ärzte und Patienten gleichermaßen.

 

In Memmingen haben sich die Beschäftigten von Coca-Cola den bundesweiten Streikaktionen der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten angeschlossen. Der Warnstreik bereitet die anstehenden Tarifverhandlungen vor. Die Beschäftigten fordern mit der Gewerkschaft NGG eine Lohnerhöhung von 6%. Die Arbeitgeber bieten hingegen an: weitere Arbeitszeitflexibilisierung und sogar Stellenabbau. Die "Linke" in Bayern solidarisierte sich durch ihre Sprecher Xaver Merk und Eva Bulling-Schröter mit den Streikenden: "Es muß Schluß damit sein, daß nur die finanziellen Forderungen der Aktionäre die Richtschnur wirtschaftlicher Tätigkeit sind. Dies gilt insbesondere bei so hochprofitablen Konzernen wie Coca Cola".

Text: KW

Sonthofen: Bundeswehr-Spezialkräfte für Chemiewaffen bereiten Türkeieinsatz vor

Die "Augsburger Allgemeine" und "Allgäuer Zeitung" berichteten am 28.12.12 über die nächste Stufe der Eskalation des Bundeswehr-Türkeieinsatzes:

Es liegen Informationen darüber vor, dass der "Spezial-ABC-Abwehr-Reaktionszug" in Sonthofen (stationiert in der ehemaligen NS-Ordensburg) seinen Türkeieinsatz vorbereitet. Ein Pressesprecher des Verteidigungsministeriums:"Im Kontingent (des Patrioteinsatzes, d.Verf.) ist der Schutz vor Chemiewaffen abgebildet. Die Planungen laufen, aber über den Umfang und die Frage, welche Kräfte zum Einsatz kommen, wurde noch nicht abschließend entschieden.(...) Es ist üblich, dass sich Spezialkräfte, die infrage kommen, auf einen möglichen Einsatz entsprechend vorbereiten." Laut Ulrich Kirsch, Vorsitzender des Bundeswehrverbandes. ist die Sonthofener Einheit prädestiniert für diese Aufgabe. Außer in Sonthofen gibt es noch ABC-Spezialeinheiten in Bruchsal (dieser ist derzeit im Kosovo im Einsatz), sowie in Höxter. ABC-Abwehrtruppen sind seit 1991 bei Auslandseinsätzen tätig und fester Bestandteil aller deutschen Einsatzkontingente. Sie verfügen über speziell ausgerüstete "Fuchs"-Spähpanzer, die in kontaminierten Gebieten eingesetzt werden können.

Text: KW

Bundeswehr-Gerichtsstand Kempten im Bundesrat durchgewinkt

Gerichtsstand für Bundeswehr: Bundesrat gibt grünes Licht für "Militärjustiz durch die Hintertür": Ein schwarzer Tag für die Justiz in Deutschland
Die Pressemitteilung der Bundesvereinigung, Dokumente und Unterlagen zum Bundesratbeschluss ist hier zu finden: http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/uploads/Dateien/Pressemitteilungen/PMBV20121123.pdf

Mit freundlichem Gruß,
Günter Knebel, Schriftführer im Vorstand der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. und web-Redakteur: http://www.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de
Seite 8 von 19

logo kommunde marxlink 161111


Nachrichten von www.kommunisten.de

  • Schäuble bleibt für Europa ein Problem
    26.05.2017: Eurogruppensitzung zu Griechenland wieder ohne Ergebnis ++ Gläubiger stehen nicht zu ihren Verpflichtungen ++ Schäubles Verhalten löst Sturm der Entrüstung aus ++ Mitschrift der Eurogruppensitzung durchgesickert (siehe unten) ++ IWF und Schäuble spielen sich die Bälle zu
  • Ferda Cetin: USA ein temporärer Partner
    Ein Kommentar von Ferda Cetin zur Incirlik-Debatte 25.05.2017: Vor mehreren Tagen gab es in den Zeitungen eine Nachricht mit der jeweils selben Überschrift, die in Hinsicht auf den Inhalt und die Sprache interessant war....
  • G20 für Revitalisierung der Gewerkschaftsbewegung nutzen
    24.05.2017: In der bundesweiten Plattform 'Jugend gegen G20' haben sich über 24 Jugendorganisationen, Verbände und Gruppen für die gemeinsame Beteiligung an den Gipfelprotesten zusammengeschlossen. Darunter die Bundesvereinigung der Falken, SDAJ, der Verdi Jugend, sowie verschiedene Ortsgruppen der IG Metall und...
  • "Volksinitiative Schleswig-Holstein stoppt CETA": Wir haben eingereicht!
    22.05.2017: Geschafft! Pünktlich zur Landtagswahl hatte das Bündnis "Volksinitiative SH stoppt CETA" die erforderlichen Unterschriften gegen das sog. Freihandelsabkommen CETA zusammen. Am 16. Mai überreichten Aktivisten des Bündnisses die prall gefüllten Kartons mit den 25.612 Unterschriften an Marlies Fritzen, der...
  • Gemeinsame Erklärung von Sozialdemokraten, Grünen und Linken: Eurogruppe muss Verpflichtungen ...
    20.05.2017: Am Montag tagt Eurogruppe zu Freigabe der Kredittranche an Griechenland ++ Gläubiger immer noch nicht einig ++ EP-Parlamentsfraktionen von SozialdemokratInnen, Grünen und Vereinigter Linken fordern in gemeinsamer Pressekonferenz: keine weiteren Verzögerungen und Schuldenentlastung! ++ Ska Keller: Schäuble muss Obstruktion...
  • Schluss mit der Gesinnungsschnüffelei!
    20.05.2017: Berufsverbote sind nicht Geschichte – darauf weist das 'Bündnis gegen Gesinnungsschnüffelei' immer wieder hin ++ in Bayern "Fragebogens zur Prüfung der Verfassungstreue“ ++ Podiumsdiskussion in München mit Silvia Gingold, Kerem Schamberger und Rechtsanwalt Hans. E. Schmitt-Lermann.

kommunist-werden


Gramsci-Broschüre der DKP Südbayern

Titelblatt_aussen

Kosten: 2,50 Euro plus Versand (bei Einzelheft 0,85 Euro)

ab 10 Stück und bei Vorkasse pro Heft 2,- Euro und versandkostenfrei

Bestellung über solveiggruber@hotmail.de

Bankverbindung:
DKP München, Kto-Nr.213 888 800
Postbank München, BLZ 700 100 80, Kennwort "Gramsci"
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE69700100800213888800



marxistische linke


Lokale Organisationen und Bündnisse:

mbgkr

muc-fbbb

Kopie_von_MAPC-RundLogo

 

aida213x42

attac-muc-neu  

dff-muc

ku

   cuba

 

vvn-muc-bda_2