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alles im Z - linkes Zentrum in Selbstverwaltung
Innstraße 45a, 83022 Rosenheim

Angaben meistens vom Z


22.5.2017 Montag

18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

25.5.2017 Donnerstag
19:00 Uhr Vortrag zu China im Rahmen der G-20-Reihe

Dagongmei gegen Patriachat und Kapital (China)

Das hiesige China-Bild ist geprägt vom Anprangern von Menschenrechtsverletzungen - zuvorderst freilich dem Grundrecht auf geistiges Eigentum und Eigentum an Produktionsmitteln. Dass die Arbeitsbedingungen in China nicht die besten sind, wissen wir implizit, dass Löhne dort gering sein müssen ebenso - wäre es ansonsten unmöglich die Weltmärkte mit Waren in dieser Form zu überschwemmen. Doch von konkreten Arbeits- und Klassenkämpfen in China nimmt die Öffentlichkeit in Deutschland kaum Notiz.

Wie kommt es, dass ein - nominell - kommunistisch geführtes Land heute zu den biggest players auf den kapitalistischen Weltmärkten gehört? Und noch mehr: Wer sind die Akteur*innen, die auf der "verlängerten Werkbank" die Profite produzieren, die diese Weltmärkte mehr schlecht als recht heute noch über Wasser halten?

Im Mittelpunkt des Vortrags sollen die Dagongmei - wörtlich: »arbeitenden Schwestern« - stehen: Ihre Lebens- und Arbeitsbedigungen, die sie als Wanderarbeiterinnen* vom Land in die urbanen, industriellen Zentren Chinas und oft wieder zurück führten; das gewaltförmige Patriachat, gegen das sie aufbegehren. Und vor allem ihre Kämpfe, Selbstermächtigungs- und organisierungsansätze.

Angesichts Chinas Bedeutung für den globalen Kapitalismus stellen die leidenschaftlichen Kämpfe der gefährlichen Klassen, der dagongmei und dagongzai¹ ebenso wie die der von Enteignung betroffenen Bäuer*innen und der "Umstrukturierungsmaßnahmen" ausgesetzten Arbeiter*innen in den staatlichen Betrieben, einen Hoffnungsschimmer dar: Dass die historisch notwendige Überwindung des Kapitalismus gelingen könnte.

¹ Männlich* sozialisiertes Pendant der dagongmei.

1.6.2017 Donnerstag
19:00 Z-Plenum

2.6.2017 Freitag
Treffen BG Die Linke Rosenheim
Ab 19:00 bis ca. 21:30 Offen für alle

7.6.2017 Mittwoch
Treffen Initiativkreis | 19 Uhr
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8.6.2017 Donnerstag
19:00 Uhr Vortrag zu Indien im Rahmen der G-20-Reihe
Klassenkampf in Indien
(19:00 Uhr: Stammtisch der DKP)

12.6.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

18.6.2017 Sonntag
Vortrag zur aktuellen Lage im nahen Osten
19:00 Uhr
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Anselm)

20.6.2017 Dienstag

19.30 Uhr Offenes Attac-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

22.6.2017 Donnerstag
19:00 Gruppenabend der DKP

26.6.2017 Montag
18.30 Uhr Offenes Greenpeace-Treffen.
Info Justus (Diskussion)

29.6.2017 Donnerstag
19:00 Uhr Conrad Schuler - Vortrag zu den USA im Rahmen der G20 Reihe

Die Wahl von Trump zum US-Präsidenten kam zustande, weil sich die von der neoliberalen Globalisierung und den politischen Eliten Abgehängten mit dem „business as usual“ nicht mehr zufrieden gaben. Hillary Clinton war die Personifizierung dieses fatalen Zusammenspiels von WallStreet und Washington. Deshalb hat sie die Wahlen verloren. Trumps America first ist die Propagandaformel für: Dass wir darniederliegen, geht zurück auf die Übervorteilung durch die anderen Wettbewerber in der Weltwirtschaft. Die haben uns mit miserablen Verträgen und unlauteren Praktiken – Stichwort: Währungsschwindel – auf die Verliererstraße gebracht. Unsere Industriearbeitsplätze wurden uns von Exportüberschussländern wie China und Deutschland gestohlen.

Im Innern sorgen Latinos und Muslims für wachsende Kriminalität und sinkende Löhne. Sie müssen draußen bleiben, die hier schon Vorhandenen – in den USA sind mindestens 11 Millionen „illegal“ im Land – werden polizeilich zusammengetrieben und außer Landes gebracht. An der Grenze zu Mexiko wird eine riesige Mauer gebaut. Muslime aus bestimmten Länden erhalten keine Einreisevisa mehr.

Die Chinesen, sagt Trump, haben die Mär von der Klimakatastrophe erfunden, um uns weiter zu schaden. Die USA werden alle Klimaabkommen aufkündigen – und auch internationale Handelsverträge wie Nafta, TPP und TTIP. Mit allen Länden wollen die USA neue bilaterale Verträge aushandeln, wo sie ihre überlegene Wirtschaftsstärke ausspielen und ihre militärischen Mittel als offene Drohung einsetzen. Kriegsdrohungen, auch mit Atomwaffen, gehören zum alltäglichen Arsenal dieser Politik.

Im Innern betätigt sich Trump als Abrissbirne für die US-Demokratie. Seine Regierung ist dabei, „alle Teile des Staates aufzulösen, die für das Allgemeinwohl verantwortlich sind und der Profitmaximierung von Großkonzernen und den Reichen im Wege stehen“ (Chomsky). Die Demokratische Partei ist, vom Sanders-Flügel abgesehen, nach wie vor in desolatem Zustand. Die dominierende Obama-Clinton-Gruppe propagiert nicht Arbeiterrechte oder Maßnahmen gegen den Klimawandel, sondern sie konzentriert sich mehr auf die Frage, ob die Russen versucht haben, in den US-Wahlkampf einzugreifen. Eine Lachnummer für die ganze Welt, die weiß, dass die USA nicht nur in allen Weltregionen Wahlen manipuliert, sondern Regierungen gestürzt haben.

Diese Fragen vor allem sollen uns beschäftigen:
Hat das Trump-Konzept des „America First“ eine Chance, die Lebenslage der Arbeiterklasse der USA zu verbessern?
Was wird aus dem Gegensatz und dem Widerspruch des global-kosmopolitisch operierenden Kapitals (WallStreet, Silicon Valley) zu Trumps protektionistischem Konzept?
Wo stehen die Kräfte gegen den brutalen Neoliberalismus Trumps, der sich auf den weißen Nationalismus stützt und die „Fremden“ und das „Fremde“ zu den Sündenböcken der sozialen Mängel machen will?
Wie sieht die Zukunft der Demokratischen Partei aus? Wohin wenden sich die Gewerkschaften? Hat die Green Party als Dritte Partei eine Chance?
Wie geht es weiter mit TTIP?


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