Es Reicht! Ausbildung und Arbeit statt Abschiebepolitik!

E-Mail Drucken PDF

alt Seit der Ankunft vieler Flüchtlinge im Sommer 2015 sind Viele in Bewegung geraten. Mit großem Engagement traten Tausende ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen für eine großartige Willkommenskultur ein.
Nun stehen Geflüchtete und Unterstützer*innen vor einem Scherbenhaufen. Trotz großen Bemühens beim Deutscherwerb, bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen wird diese Arbeit von zuständigen Behörden, von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung unterlaufen.

Über 100 afghanische Männer wurden in den letzten Monaten von Deutschland nach Kabul abgeschoben. Viele der Betroffenen arbeiteten jahrelang hier und waren bestens integriert; einige standen kurz vor ihrer Hochzeit. Andere wurden abgeschoben, obwohl sie schwer krank sind. Die Zahl derer, die von Abschiebung bedroht sind, ist um ein Vielfaches höher.

Flüchtlinge mit sogenannter „geringer Bleibeperspektive“, viele aus Afghanistan, bekommen Arbeitsverbote, sie dürfen nicht in Ausbildung, häufig gibt es nicht einmal einen Deutschkurs oder ein Praktikum.
Die Bedrohung durch Abschiebungen und Arbeitsverbote wirken wie ein Fallbeil gegen das Bemühen um Integration. Es verurteilt die Betroffenen zum Nichtstun und treibt viele in eine psychische Ausnahmesituation. Es ist ein Schlag ins Gesicht für alle Haupt- und Ehrenamtli-chen, für Schulen und Betriebe. Und es hat eine enorme Vergeudung von Steuergeldern zur Folge.

In Petitionen, unzähligen Briefen und vielfältigen Protestaktionen in ganz Bayern wurde diese menschenverachtende Ausgrenzungspolitik angeklagt und kritisiert.
Wir sagen: Es reicht! So kann es nicht weitergehen. Es muss sich endlich etwas bewegen. Integration darf nicht bestraft werden.
Wer einen Ausbildungsvertrag bekommt, soll eine Ausbildung machen dürfen. Wer eine Arbeit gefunden hat, soll diese antreten und behalten dürfen.

Wir wehren uns auch gegen die Spaltung von Flüchtlingen entlang einer „besseren“ oder „schlechteren“ Bleibeperspektive und wenden uns gegen diese menschenverachtende Politik. Wenn sich die Regierung nicht bewegt, müssen wir uns bewegen!
Kommt alle – Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Geflüchtete, Lehrerinnen und Lehrer, Engagierte aus Initiativen, Menschenrechtsorganisationen, Verbänden und Parteien. Unser Protest muss laut und kraftvoll sein!

Kein Arbeitsverbot für Asylbewerber*innen!
Keine Verbote bei Bildungsangeboten und Ausbildung!
Keine Abschiebungen nach Afghanistan!Wir erheben unsere Stimme – im Namen der Menschlichkeit!

Wann: Samstag, 24. Juni, 13:00-18:00 Uhr

Wo: Marienplatz, München

Zur Facebook Veranstaltung geht es hier.

 

logo kommunde marxlink 161111


Nachrichten von www.kommunisten.de

  • Geht‘s noch?!
    Folgen des Tarifabschlusses in Baden- Württemberg nicht nur für Hessen 21.08.2017: Enttäuschung, Ärger und Wut – das sind die gängigen Reaktionen in südhessischen Streikbetrieben auf den Tarifabschluss für den Einzelhandel in Baden-Württemberg vom 27. Juli 2017. Nein, so reagieren nicht jene,...
  • Razzia in München wegen YPG-Symbole
    18.08.2017: Zehn bewaffnete Beamte des Unterstützungskommandos (USK) stürmten gestern Morgen um 6:00 Uhr in München zwei Wohnungen, darunter eine Wohngemeinschaft im Stadtteil Schwabing. Beschlagnahmt wurden Computer und Speichermedien. Anlass: einer der MitbewohnerInnen der Wohngemeinschaft soll im Internet eine Fahne der...
  • China fordert erneut friedliche Lösung des Konflikts auf der koreanischen Halbinsel
    16.08.2017: Der chinesische Außenminister Wang Yi forderte gestern die deutsche Regierung auf, eine aktive Rolle bei der Lösung der Nuklear-Krise auf der koreanischen Halbinsel zu übernehmen. Zwar lasse die Spannung im Moment nach, doch sei die Krise noch lange nicht...
  • Das Unabhangigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan
    Eine Sammlung und Einordnung verschiedener Ansichten zum Referendum von Dastan Jasim14.08.2017: Anfang Juni gab Masoud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak und Vorsitzender der Demokratischen Partei Kurdistans KDP bekannt, dass im September ein Unabhängigkeitsreferendum für die Loslösung Kurdistans...
  • "Wir setzen Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen"
    12.08.2017: Am 6. August fand im Kieler Hiroshima-Park die traditionelle Friedensaktion "Lotosblüten für Hiroshima und Nagasaki" statt, die gemeinsam von der Hiroshima-Arbeitsgemeinschaft, des Gesprächskreises für christliche Friedensarbeit, der IPPNW (Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges), des DGB und der Kieler...
  • Ver.di baut um
    12.08.2017: Ver.di will umbauen. Nach der Zusammenlegung von Bezirken sollen nun aus 13 Fachbereichen (FB) 4 werden. Dazu einige Gedanken von mir als Ehrenamtlichem aus dem FB 9 und dem Ortsvorstand in einer 50.000-Einwohner-Stadt mit ländlichem Hinterland. Dies sei erwähnt,...

kommunist-werden


Gramsci-Broschüre der DKP Südbayern

Titelblatt_aussen

Kosten: 2,50 Euro plus Versand (bei Einzelheft 0,85 Euro)

ab 10 Stück und bei Vorkasse pro Heft 2,- Euro und versandkostenfrei

Bestellung über solveiggruber@hotmail.de

Bankverbindung:
DKP München, Kto-Nr.213 888 800
Postbank München, BLZ 700 100 80, Kennwort "Gramsci"
BIC: PBNKDEFF
IBAN: DE69700100800213888800



marxistische linke


Lokale Organisationen und Bündnisse:

mbgkr

muc-fbbb

Kopie_von_MAPC-RundLogo

 

aida213x42

attac-muc-neu  

dff-muc

ku

   cuba

 

vvn-muc-bda_2