Revolution in Rojava

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Frühschoppen mit der dkp-muenchen

mit dem Historiker und Buchautor Michael Knapp

Sonntag, 27.11.16, 11:00 Uhr KommTreff, Holzapfelstr. 3

 

Vor 80 Jahren zogen Tausende in den Kampf gegen den Faschismus in Spanien. Die KämpferInnen sahen den Weg nach Spanien nicht als Teilnahme an einem Kampf der Spanier, sondern als Beitrag zum gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus und für die Revolution weltweit. Heute ziehe viele Menschen ebenso aus den unterschiedlichsten Motivationen in den Kampf gegen den sog. IS und für die Revolution in Rojava.
So wie der Kampf in Spanien es war, so ist der Kampf um die Revolution in Rojava voller Widersprüche. Einerseits geht es darum eine radikaldemokratische Alternative zur kapitalistischen Moderne aufzubauen und diese entschlossen zu verteidigen, andererseits muss auf die Unterstützung imperialistischer Staaten im Kampf gegen IS-Terror zurückgegriffen werden. Die kurdische Freiheitsbewegung ist sehr geschickt darin zwischen-imperialistische Widersprüche zu nutzen und wenn nötig in taktischen Allianzen befreite Räume zu schaffen, ohne sich zu Fußtruppen den Imperialismus degradieren zu lassen. Sie verteidigt sich selbst, ohne sich von der Gewalt des Bürgerkrieges mitreißen zu lassen. Sie versucht einen steinigen dritten Weg zu gehen. Auch darum soll es auf der Veranstaltung gehen: Das Modell Rojava, der Demokratische Konföderalismus, entwickelt vom inhaftierten Vorsitzenden der PKK, Abdullah Öcalan, als fortschrittliches Projekt inmitten des Krieges um die Neuordnung des Nahen Ostens.

Was können wir aus den Erfahrungen, Analysen und Konzepten der kurdischen Befreiungsbewegung lernen? Ist das Modell „Demokratische Autonomie“ eine Perspektive auch für alle, die hier in Europa gegen Kapitalismus und Kriegspolitik sowie für eine demokratische, solidarische, sozialistische Gesellschaft kämpfen?

Gemeinsam wollen wir das mit Michael Knapp diskutieren. Er ist Historiker, Aktivist der Kampagne „Tatort Kurdistan“ und besuchte mehrfach Rojava und andere Teile Kurdistans. Zusammen mit Anja Flach und Ercan Ayboga verfasste er das Buch „Revolution in Rojava“.

PS: Bier und Brezen sind vorhanden

siehe auch

https://www.facebook.com/events/369228753417757/
 

 
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