AfD-Petry will nach Lindenberg

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21.05.2016: Wie der "Allgäuer Zeitung" am 21.5.16 zu entnehmen ist, führt der AfD-Kreisverband Oberallgäu/Kempten/Lindau am 11.Juni in Lindenberg im 500 Personen fassenden Löwensaal eine Veranstaltung mit Frauke Petry durch. Vermieter ist die Stadt Lindenberg, die es von vornherein nicht auf eine juristische Auseinandersetzung um die Saalvermietung ankommen läßt, mit Verweis auf den "Fehler von OB Gribl" in Augsburg. Kommunen seien wegen des Grundsatzes der Parteienfreiheit und des Gebotes der Gleichbehandlung verpflichtet, allen politischen Parteien gemeindliche Einrichtungen zu überlassen. Der Leiter der Lindenberger Polizei, Christian Wucher rechnet mit einer Gegenkundgebung, wenn gleich eine solche bislang nicht angemeldet ist. Man sollte ihn nicht enttäuschen.

 

Im Februar wollte die AfD in der Kemptener Traditionsgaststätte "Zum Stift", wo sie bis dahin wiederholt intern mit ihren maximal 75 Mitgliedern tagte, eine öffentliche Veranstaltung durchführen. Der Wirt hat "nach Boykottdrohungen mehrerer Gäste und aggressiver Vorwürfe in sozialen Netzwerken durch Personen aus dem linken Spektrum" die Raumreservierung wieder zurückgezogen. Er fügte hinzu, dass in der Gaststätte Personen aus neun Nationen beschäftigt seien. Die Stadtratsfraktion ÖDP/UB (Unabhängige Bürger) und die FDP wollten die Sache zum Thema im Kemptener Stadtrat machen - in dem Sinne, daß legalen Parteien keine Knüppel zwischen die Beine geworfen werden dürfen. Der SPD-Stadtrat, evangelische Pfarrer und Vorsitzende des Integrationsvereins Ikarus-Thingers war angesichts der AfD-Forderung, auf Flüchtlinge schiessen zu lassen, der Meinung "75 AfD-Mitglieder sind 75 zu viel für Kempten". Wer der AfD einen Raum biete, "nimmt zukünftige Mörder in Schutz". Oberbürgermeister Kiechle (CSU) konnte sich elegant aus der Affäre ziehen: Die Stadt habe "nichts direkt damit zu tun". Er spricht zwar persönlich der AfD jegliche Lösungskompetenz ab, findet es aber gleichzeitig allerhand, dass einem Gastwirt, der einer legitimierten Partei Räume vermietet, mit Boykott gedroht wird.

Im Mai 2014 führte die AfD in Kempten eine Versanstaltung mit Bernd Lucke im "Haus Hochland" (früheres "Soldatenheim") in Kempten durch. 300 Anhänger feierten ihn begeistert. Dazu muß angemerkt werden. dass Beamte der Polizei, Abt. Staatsschutz, eine Eingangskontrolle durchführten und ihnen bekannte Personen aus dem linken Spektrum (z.B. Aktivisten des "Antirassistischen Jugendaktionsbüro") den Zuigang verwehrten.

 

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